- nächster Auftritt-

bald 2011


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(zum Konzert-Logbuch klick hier)

ex-2010

Dezember, King Kong Klub, mit Chief Chung, Kathie Freeman, und anderen

Sommer , Camp Tipsy, akustisch

ex-2009

11.Sep Das Labor, Berlin, Neukölln

10.Juli Wallywoods Abschied aus Weißensee

ex-2008

10.Sep Knochenbox, Theaterkapelle Friedrichshain

17.Aug Sonntag, Rhytmusfestival

20.Mai zu Gast bei Marabühne

10.Mai 2008 mit LofiHigh @ Kule, Berlin

3.Mai 2008 mit LofiHigh @ Wallywoods

16.Februar 2008 Oderkahn Soloauftritt!

ex-2007

31.01.07 Sylvester-Party im ART PUB, Berlin Mitte

18.11.07 Ballhaus Ost, Berlin Prenzlauer Berg "Lauter Niemand"

25.09.07 "Ufos über Berlin" Filmabschlussparty

07.09.07 Galery Wallywoods, Weißensee

17.08.07 finissage @ Wallywoods

2.08.07 RAW Gast bei der Chausee der Enthusiasten

1.08.07 King Kong Klub mit B.D. Mugglestone und Chief Chung

28.07.07 SO36 Alex Tornado Special Guest bei Gayhane!!!

20.07.07 Galery Wallywoods Neueröffnung in Weißensee mit GEFFEN³ und Babel Embassy

15.07.07 Kaffee Burger, zu Gast bei der Reformbühne Heim und Welt

30.06.07 Art Pub, Berlin, Prenzlauer Berg

23.06.07 Salon Puschel, Berlin Wedding

20.05.07 OHIO, Kreuzberg, Konzertreihe Daylightmusic.net (Tommy Simatupang)

13.05.07 Trödler Bar, Kreuzberg @Konzertreihe FUEL (Lady Gaby)

02.05.07 Eschloraque Berlin Mitte, @Konzertreihe Vendetta (Coost & Miss Vergnügen)

ex-2006

25.11.06 Art Pub Berlin, Vernisage koreanischer Künstler Lee

21.10.06 Kulturbrauerei Berlin, mit Band beim Kantinenlesen

10.08.06 Kaffee Burger, mit ´Ugly Americans´

27.07.06 Café Lyrik, mit Hamburg Duo ´Tattoo & Hut´

28.07.06 Zimmer 16, mit Hamburg Duo ´Tattoo & Hut´

29.07.06 Arcanoa, mit Hamburg Duo ´Tattoo & Hut´

22.06.06 zu Gast bei Chaussee der Enthusiasten

11.05.06 zu Gast bei Chaussee der Enthusiasten

30.04.06 zu Gast bei der Reformbühne Heim und Welt

17.04.06 Zimmer 16, Berlin Pankow

06.04.06 Schokoladen, Mitte, (& dr Martin Woron) gemeinsamer Konzertabend mit LiedermacherDuo Kalter Kaffee aus Erfurt

27.03.06 Arcanoa Liedermacherfestival

23.02.06 Wallywoods, Kreuzberg, (Finnisage von Stefan Dubowski)

09.02.06 zu Gast bei Wallywoods at Kaffee Burger,

15.01.06 zu Gast bei Reformbühne Heim und Welt

27.01.06 Café Lietze, Berlin, gemeinsamer Abend mit Rockband Albino

ex-Konzerte 2005

18.12.05 Wallywoods bei "Joining Fysche" Lesung

14.12.05 Wallywoods Inpromptu mit Marie-Cecil

25.11.05 Arcanoa, Kreuzberg

10.11.05 King-Kong-Klub, Mitte

26.10.05 Wallywoods mit BAND!

18.09.05 zu Gast bei Reformbühne Heim und Welt

02.09.05 Wallywoods, solo Abend

01.09.05 Ceili´s, Wallywoods Experience mit Nikki Sudden & The Ugly Americans

19.08.05 Wallywoods, Warm-up for Nikki Sudden

11.08.05 Wallywoods Experience Kaffee Burger

31.07.05 zu Gast bei Reformbühne Heim und Welt

25.04.05 Arcanoa, solo

18.06.05 Greifswald, Hoffest Haus der Kultur und Bildung (HKB)

06.06.05 Arcanoa Offene Bühne

16.05.05 Arcanoa Gastgeber Offene Bühne

11.05.05 Wallywood´s Soloauftritt

01.05.05 Reformbühne Heim und Welt

11.04.05 Arcanoa Gastgeber Offene Bühne

00.03.05 Kneipe Greifswalder Straße, Name vergessen

15.05.05 live @Mutter, Tsunami Benefizkonzert

ex-Konzerte 2004

24.12.04 KingKongKlub, Mitte

04.11.04 KingKongKlub, Vorstellung CD - "Staubsaugerboy"

xx.0904 WAF-Salon, F-Hain, solo

12.08.04 King Kong Klub

29.07.04 Camp Tipsy 22 Uhr, Area X

26.05.04 KingKongKlub, CD Vorstellung "Alles nur Chemie"

ex-Konzerte 2003 -2001

Sommer 2002, Waffengallerie, mit John Pelosi u.a

Sommer 2002, Kontrollpunkt, F-Hain, mit John Pelosi u.a

13. Sep 2001 Kathedrale, P-Berg, mit

Logbuch, ex-Konzerte

10.09.08 Knochenbox, Berlin

Publikum: ca. 15

Atmosphäre: auch schön.

Besonderheiten: Bei Koost und Gabba Reifenstiehl bin ich gerne. Ich spielte akustisch, also mit Gitarre und Stimme.

17.08.08 Rhytmusfestival, Erkner

Publikum: ca. 20

Atmosphäre: schön.

Besonderheiten: Das Festival war leider ins Wasser gefallen und Sonntag waren die meisten schon wieder fort, aber die Restlichen haben mir einen tollen Empfang bereitet und so konnte ich doch wirklich einen schönen Auftritt haben. Es war spät, aber das Wetter war wieder schön am Sonntag und vor einer kleinen ausgelassenen Meute spielte ich dann und nach mir kam sogar noch, eh, vergessen, ah doch, Günter Schickert.

Mir wurde sogar die Show toll gebeamt. Leider habe ich keine Aufnahmen davon, weil kein Arsch aus Berlin mitgekommen war. Aber so hab ich eben vor Ort umso mehr Leute kennengelernt.

Ach so, ich hab akustisch gespielt.

31.01.07 ART PUB, Berlin Mitte (Christinenstr./Fehrbelliner)

Publikum: ca. 30

Atmosphäre: Zuerst versumpft, beim Auftritt freudig erregt, später in fröhlichem getanzten Vandalismus überschäumend.

Besonderheiten: Viele zu Bruch gehende Gläser und Flaschen, Tresen-Tanz, Weiterreichung oder Übergebung von Mageninhalten an den Kneipenboden, Pogo, Randale, 1 Rangelei.

Beschreibung: Dieser Auftritt war von Wallywoods zum Art Pub umgelegt worden aus Gründen, die Paul nur kennt. Ich fühlte mich anfangs befangen. Vielleicht lag es daran, dass die Bühne komplett mit DJ-Zeugs vollgestellt war. Ich meine stellt Euch mal vor Rammstein spielen im Niedersachsenstadion, müssen ihre Show aber im Fotografengraben aufbauen, weil die Bühne eben schon vollgestellt ist. Darum waren überall Kabel. Es klappte dies nicht und das nicht. Vielleicht hat es mich auch etwas nervös gemacht, dass Tarzan mit ausgestreckten Beinen direkt vor mir saß, als ich noch am verkabeln war und unentwegt "Fang endlich an!" oder "Los! Rock'n Roll!" grölte. Im späteren Teil der Show lud sich Tarzan auf die Bühne ein und sang mit. In einem Anfall von Defätismus ergab ich ihm das Mikrofon und sorgte dafür, dass er die richtige Begleitmusik bekommt. Man könnte eigentlich sagen, dass Tarzan das letzte Viertel des Alex Tornado Konzertes vortrug. Er bekam trotzdem nicht einen Anteil der von Thomas von 40 auf 35 Euro herunter gehandelten Gage. ("Guck mal, ich hab für 200 Euro eingekauft. Und das ist geblieben".)

Überhaupt ist es schwer, Leuten etwas darzubieten, die nicht extra deswegen gekommen sind und auch keinen Eintritt zahlen. Eigentlich wollte Thomas ja 5 Euro an der Tür verlangen aber den Plan hatte er wohl schnell beerdigt. Ich glaube, er hat an diesem Sylvester Miese gemacht, was schone eine gewisse Kunstfertigkeit an sich verlangt.

Wer an Sylvester im Art Pub auftritt, der weiß aber auch sowieso, worauf er sich einlässt. Denn er weiß, dass wer an Sylvester zum Art Pub feiern kommt, der hat entweder keine Familie, Freunde, Leben, Zuhause oder Perspektive. Der ART PUB ist ein Ort der Planlosen. Ich hatte dennoch Spaß an diesem Abend! Ja. Ich denke, Publikum und Künstler spiegeln sich gegenseitig in ihrer Laune. Ein einzelner begeisterter Mensch bringt mehr Schwung in die Bude als 20 satte Bäuche und Hirne. Ganz am Ende legte sich noch ein befreundeter Dichter wegen einem überhörten "Heil Hitler" mit einem älteren Musiker an und wurde daraufhin rausgeworfen. Schließlich um 6 Uhr früh war es sehr schwierig ein Taxi zu bekommen.

18.11.07 Ballhaus Ost, Berlin Prenzlauer Berg "Lauter Niemand"

Publikum: ca. 200

Stimmung: Super!

Besonderheiten: Gelungen. Adrijana möchte, dass ich mit einer Tänzerin zusammen arbeite.

Ich hatte viel Spaß an diesem Abend! Anfänglich gab es ein wenig Stress wegen Brummschleifen in den Kabeln. Dann konnte ich mich entspannt zurücklehnen und den Beiträgen der Lesenden folgen. Anschließend sang ich meine Lieder. Der Moderator Clemens Kuhnert macht einen guten Job mich vorzustellen. Hinterher schwangen alle das Tanzbein.

25.09.07 "Ufos über Berlin" Filmabschlussparty

Publikum: sehr angeheiterte ca. 80

Stimmung: Privatparty. Lustig, ausgelassen aber nicht immer einfach. "Kannst du auch was zum Mitsingen spielen?"

Besonderes: Bei dieser Party handelte es sich um die Feier für den Abschluss der Dreharbeiten zu "Ufos über Berlin". Ich mag ja Filmleute - schön durchgeknallt im privaten. Ein wenig wie Mediziner. Tolle Party. Am Anfang gab es technische Probleme mit der Partyanlage, als auch zwischendurch zweimal technical Breakdown auf der Tornado-Seite. Durchgebissen!

07.09.07 Galery Wallywoods, Weißensee

Ein Super-Auftritt!

Publikum: circa 20 Leute.

Stimmung: Begeisterung!

Einmal wieder spiele ich im ehemaligen "Kulturhaus Peter Edel" in Weißensee. Das ist das neue Heim von "Wallywoods". Geräumig. Abseits. Verrückt. Berlin wie das Ausland es gerne sehen möchte!

Nach mir spielte ein anderes elektronisches Duett sehr sehr laute industrial-artige Musik.

"the polysexual subversive electronic glamfolk act of Alex Tornado was amazing, at once re-inventing and parodying the classic singer-songwriter stance " (Paul Woods)

17.08.07 finissage @ Wallywoods

Yo! Besser man spielt nur auf der Vernissage. Nicht viele kommen zur Finissage. Aber es kamen trotzdem gute Leute. Der Anfang war etwas verheerend. Keine Anlage - schluck! - ich musste mich Kens Farfisa-Verstärker und noch einem anderen Verstärker Vorlieb nehmen. An solchen Tagen möchte ich gerne meine eigene Anlage haben. Ansonsten lief alles ganz gut. Am Ende des Abends jedoch war ich ziemlich zerscheppert. Das ist so. Je mehr schiefläuft an einem Abend und je weniger Menschen da auftauchen, desto egaler wird mir der Alkoholgehalt im Blut. Im SO36 war ich ja so gut wie nüchtern auf der Bühne. Ja. Ich krieg noch das Taxigeld von Paul.

2.08.07 RAW Gast bei der Chausee der Enthusiasten

Rappelvoll war die Bude trotz der draußigen Wärme. Die Leute sind zum Teil auch echt jung, was auch toll ist. Es war bißchen seltsam, da so lange in Montur vor den Leuten zu sitzen aber egal. Als ich dann spielte, wurde ich reichlich mit Applaus beseelt. Ich sang "Du bist alles was ich brauch" und "Lina". Die Beiträge der anderen haben mir sehr gefallen und ich ihnen auch und alle waren glücklich. (Nachtrag 2011: Danach wurde ich erst vier Jahre später wieder eingeladen. Danke Jochen Schmidt!)

1.08.07 King Kong Klub mit B.D. Mugglestone und Chief Chung

Ein richtig gelungener Wallywoods Abend. Ich lernte Chief Chung und M.D. Mugglestone kennen. Sehr nette Leute mit toller Musik. Der KKklub war gut gefüllt und es machte echt Spaß.

28.07.07 SO36 Alex Tornado Special Guest bei Gayhane!!!

Ich im SO36!!! Freu! Super Super Super!!! Tolles Publikum. Tolle Bühne!

Ich hatte ja ein wenig Bammel, ob ich an diesem orientalischem Abend richtig bin, doch die Leute (circa 400!!) riefen mich wieder begeistert auf die Bühne.

20.07.07 Galery Wallywoods Neueröffnung in Weißensee mit GEFFEN³ und Babel Embassy

Die langersehnte Neueröffnung der geräumigen Gallerie in und am Weißensee. Anfangs schien es noch sehr fraglich, ob überhaupt ein Konzert stattfindet. Angetagten Boxen aus Vorwendezeiten fehlten Verbindungskabel mit Ost-Anschlüssen. Dann wurde die Bühne spontan umgelegt wegen geringerer Raumresonanz. Die Gallerie füllte sich und nachdem niemand musikalisch eröffnen wollte, begann ich halt damit. Halt! Vorher noch wurden die Massen von den Ugly Americans entergetaint. Endlich dann Alex Tornado. Es war WUNDERBAR! Sehr schön. Es zeigt sich, wie wichtig die Wahl der Räumlichkeit in Bezug auf die Anzahl der Zuhörer und -schauer ist. Ja. Eine fette Party. Nachdem dann Lady Gaby das Publikum lyrisch beschimpft hatte rockten anschließend Geffen³ und ihre neue Bassistin Schokomieze oder Kakaokätzchen das Haus und schließlich auch Babel Embassy. Ach so. Elvis wollte mich hinterher fürs Camp Tipsy haben. Doch irgendwie ist er verschollen.

15.07.07 Kaffee Burger, zu Gast bei der Reformbühne Heim und Welt

Die Reformbühne war merklich zusammengeschrumpft. Ahne und andere im Urlaub und Michael Stein geht es nicht so brüllend. Ein paar neue Gesichter. Und schön war, dass einige Freunde von mir da waren. Es war draußen sehr warm. Dennoch hatten sich viele Leute eingefunden. Vor allem Frauen. Ich spielte auf meiner spanischen Gitarre die Lieder Eine Rose, Ich will nicht studieren und Die Story von Vater und Mutter. Dem Publikum schien es sehr gefallen zu haben. Jemand schrieb ins Gästebuch, dass ich schön gesungen hatte und malte sogar ein kleines Bild von mir dazu. Das freut mich!

30.06.07 Art Pub, Berlin, Prenzlauer Berg

Helge: "Ich werde ein immer größerer Alex Tornado Fan. Ich glaube ich muss einen Alex Tornado Fanclub gründen." WOW!

Ja. Es war schön! Ich spielte die meiste Zeit oben ohne weil es so warm war. Ich dachte auch, das würde mich freier machen im Geiste oder so. Der Sound für die Leute war wohl gut. Für mich war es grotten, weil die Lautsprecher auf Raumberieselung eingestellt waren. Und der Wirt, Thomas, regelte mich von der Bar aus kontinuierlich auf exakte 75db runter. Das hatte er mit einem Schalldruckmesser erfasst. Versuch mal einer bei 75db in Fahrt zu kommen. lol.

Und es war doch ganz gut gefüllt mit Menschen. Am Ende spielte ich noch ein paar Lieder auf der Gitarre. Und dann bat ich noch Marie-Cecile hinzu und wir sangen gemeinsam zum Beispiel das Lied "Eine Rose". Toll!

23.06.07 Salon Puschel, Berlin Wedding

Ein vollkommen elektrischer Abend. Der Salon Puschel ist ein zum Salon eingerichtete Wohnung. Wer hier spielt, hat es mit einer sehr intimen Atmosphäre. Und es wurde ein super Abend!

Der Raum war voll. Irmgard Puschel hatte mich eingeladen. Es war ein runder Abend mit allem drum und dran. Irgendwann kam die Polizei, also machten wir eine Pause. Dann ging es etwas leiser weiter. Alle durften auch mal singen zu dem Lied "Altes Mädchen". Es gibt sogar ein kurzes Video, das zeigt, wie während 'Balisto' die Nebelmaschine das Soundsystem kurzzeitig lahmlegt.

20.05.07 OHIO Konzertreihe Daylightmusic.net (Tommy Simatupang)

Dieses Konzert gab ich auf der Gitarre, weil es sich um ein Restaurant handelt. Ich hatte es mir anders vorgestellt. Eingeladen hatte mich Tommy Simatupang. Ich war arg am schwitzen. Es war richtige körperliche Arbeit. Das letzte akustische Konzert hatte ich ja im November des Vorjahres gegeben. Doch die Zuhörer fanden es trotzdem toll.

13.05.07 Trödler Bar, Kreuzberg @Konzertreihe FUEL (Lady Gaby)

Die zweite Elektroshow! Die Einladung kam von Lady Gaby mit ihrer Fuel-Konzertreihe. Da waren auch der Shitty Listener und ein junger Mann, der aus seinem Werk vorlas. Schließlich spielte ich. Ein afrikanischer Zuschauer war ganz besonders angetan. Alles lief schon viel besser. Ich musste den ganzen Krempel mit der U-bahn hinschleppen. Eine Menge Leute waren da von Alan's Bookshop.

02.05.07 Eschloraque Berlin Mitte, @Konzertreihe Vendetta (Coost & Miss Vergnügen)

PREMIERE!

Heute war die allererste Elektroshow. Im Herzen Mitte. Leider war ich sehr müde, so dass ich die Augen kaum aufbekam. Für ein gutes Konzert muss man echt fit sein. Alles in allem lief technisch alles glatt. Coost und Anika waren begeistert. Was will ich mehr?

25.11.06 Art Pub Wallywood´s Berlin, Vernisage

Der talentierte Mr.Lee lud mich ein zu spielen. Toll kann ich nur sagen. Die Bude war voll. Ein anderer Musiker machte die Meute warm und geschmeidig. Dann spielte ich auf. Es sollte bloß eine halbe Stunde sein, doch es wurden eineinhalb draus. Ein schweizerischer Filmemacher bot mir eine Rolle in seinem Film an, der sich noch in jener Phase der Vorproduktion befindet, wo über das Genre noch nicht entschieden wurde. Aber das hat mich dennoch sehr gefreut.

Es erinnert mich an die Worte Rüdiger Bierhorst nach meinem Auftritt im Schokoladen: "Ich weiß wo du hinmußt. Ich ruf dich an. Ich weiß wo du hinmußt!". Ich weiß bis heute nicht, welchen Ort er genau meinte.

Was war der Anlass? Mein Freund Lee hatte eine Vernisage mit vielen großen Gemälden. Er freute sich sehr und ich mich auch und alle mit uns und wir mit allen.

12.11. (Sonntag) 20 Uhr zu Gast: Reformbühne Heim und Welt im Kaffee Burger, Berlin Mitte

Also. Hinterher sagte Arne im Suff, wir (Martin und ich) wären irgendwie arrogant rübergekommen. Obwohl wir nicht arrogant wirken wollten, wußte ich, was er meinte. Wir saßen nämlich nicht mit den Dichtern an einem Tisch sondern hinten (wie Michael Stein) an der Bar. Das war weil Martin darauf keinen Bock hatte, und ich auch nicht. Ich war nämlich schlecht gelaunt weil uns ein Bandmitglied fehlte. Nämlich Matthias.

21.10 Kulturbrauerei Berlin,Gast beim Kantinenlesen

Wir traten als "Alex Tornado und seine Probleme" auf. Das Publikum war seltsam verhalten. Es gibt unter den Streitenden der Lesebühnen so eine kompetitive Aura. Wer bekommt die meisten Lacher (denn es sind ja eigentlich lernfaule Stand-up Comedians, ernsthaft wird es ja eher selten). Ob es daran lag, dass wir dieses Mal nicht wirklich herzlich sondern eher nüchtern vorgestellt wurden, weiß ich nicht. Vielleicht lag das auch daran, dass wir die Gemeinde überforderten, als wir als elektrisches Trio aufspielten, statt wie vereinbart Alex Tornado solo. Die Antwort bläst wohl im Winde.

Aber schönerweise klappte alles sehr gut. Wir spielten unsere zwei Lieder ´Nasenlied´ und ´Schönheit bleibt Schönheit´ und gingen heim mit je 25 Euro. Abzüglich Unkosten ist das ein Betrag den das Arbeitsamt ruhig wissen soll. Allerdings war das auch der letzte Auftritt als Band. Denn der Bandname machte dem Ablauf des Tages alle Ehre (´...und seine Probleme´). Streit und Stress. Gar nicht schön. So soll Musik nicht sein. Und weil es eben auch auf vergangenen Proben zu oft zu Differenzen kam, war es nur richtig, das Handtuch langsam in den Ring zu schieben. Wenn Freunde Musik machen, ist es oft besser, sie tun dies ausgelassen in der Stube ohne Publikum.

10.08. (Samstag) Kaffee Burger, (Berlin Mitte), on stage with the ´Ugly Americans´

Gefeiert wurde das einjährige Jubiläum der Wallywood´s Party im Kaffee Burger.

Der erste elektrische Auftritt in neuer Besetzung: Mathias - Gitarre, Martin - Drums und Alex am Bass. Wir spielten circa 40 Minuten. Entgegen unserer Erwartungen war das Konzert wirklich toll. Wir quetschten uns irgendwie vor den DJ-Tresen auf der Bühne und ließen es rocken.

27.07. (Donnerstag) Café Lyrik, (Berlin Prenzlauer Berg), gemeinsamer Abend mit dem Hamburger Duo ´Tattoo & Hut´

Diese Konzertserie verdankten wir Thore und Olli von Tattoo & Hut aus Hamburg. Sie hatten von Hamburg aus die Auftritte klargemacht. Leider gab es Missverständnisse wegen der Plakate. Aber letzten Endes bringen die auch nicht viel, wenn keiner kommen will. Für das Samstagkonzert im Arkanoa hatte ich die Bergmannstrasse mit Plakaten tapeziert, und trotzdem kamen da nur zehn Leute von denen die Hälfe geladen waren. Zurück zum Café Lyrik.

Schön war´s. Und leer(reich). Es kam ja nicht niemand. Es saßen im Publikum: Karl, Steffi, Olli, Thore, und meine Fanin Romy. Das ist natürlich mager. Der Betreiberin war es peinlich, daß ich derbe Lieder wie "Ficken zu gehen" sang. Deshalb unterbrach sie jäh meine Gesangstiraden um irgendeine Uhrzeit, zu der sie dachte, das müsse nun enden, wegen der Lautstärke. Doch ich vermute, sie mochte einfach nicht mehr.

"Wir passten nicht ins Beuteschema. Wir gehören nicht zur Familie. Wir sind zu selten dort und kennen Menschen aus der Umgebung garnicht. Aber es war sehr schön. " (Matthias)

28.07. (Freitag) Zimmer 16, (Berlin Pankow), gemeinsamer Abend mit dem Hamburger Duo ´Tattoo & Hut´

Beschreibung folgt

29.07. (Samstag) Arcanoa, (Berlin Kreuzberg), gemeinsamer Abend mit dem Hamburger Duo ´Tattoo & Hut´

Beschreibung folgt

22.Juni 2006 (Donnerstag) 20 Uhr zu Gast: Chaussee der Enthusiasten, F-Hain

Viel Klamauk meinerseits. Und gesabbelt habe ich auch etwas viel. Ich sang das Lied Ritalin und noch ein anderes.

11.Mai 2006 (Donnerstag) 20 Uhr zu Gast: Chaussee der Enthusiasten, RAW Tempel, Revaler Strasse, F-Hain

Ich spielte hier das letzte Mal vor zwei Jahren. Da trat ich an das Open Mike und sang vor 300 Leuten "Ich will nicht studieren". Tosender Applaus. Als Zugabe spielte ich also später nochmal "Du sollst nicht glotzen auf des andern´ Brüste an seiner Frau".

Und heute? Bei meinem letzten Auftritt bei der Reformbühne lud mich Jochen Schmidt ein, weil er das toll fand, was ich da tat.

Heute abend jedenfalls spielte ich "Geh hin und sage Nein" und noch ein anderes Lied. Ich vergaß welches. Die Leute klatschten laut. Das ist schon mal gut. Die Leseraten fanden das auch gut und Dan notierte sich meine Telefonnummer. An und für sich auch gut. Aber heute ist der 24.Mai. Ich hab mich noch nichts von ihm gehört. Hat er mich vergessen oder ist das eine indirekte Wertung? Nahm er meine T-Nummer nur aus Höflichkeit? Bin ich in Wirklichkeit schlecht? Schlecht? Wie alter Fisch - schlecht? Warum spricht man eigentlich nicht von alten Menschen, sie seien bereits schlecht? (Jetzt muß ich selber lachen).

Jedenfalls war das ein schöner Abend. Es gibt sogar eine Aufnahme.

30.April.2006 (Sonntag) 20 Uhr zu Gast: Reformbühne Heim und Welt, Kaffee Burger

Die Reformbühne Heim und Welt. Immer wieder schön. Ich sang das Lied "Härter als ein Schwanz" und "Das Tsunamilied". Beide fanden sehr guten Anklang und es gibt sogar einen Mitschnitt.

Mo. 17. April 21 Uhr Zimmer 16, Berlin Pankow

Das war die offene Bühne.

Wir waren zu dritt. Matthias an der Gitarre. Martin Bumczak an der Snare und am Shaker und ich an Stimmband und Gitarre. Wir eröffneten die offene Bühne und waren zu dritt. Leider gab es nur Platz für drei Lieder, weil da noch 1000 andere Künstler waren. In Berlin ist das ätzend, weil man so weit fährt, um dann 3 Songs zu spielen. Na gut in Pusemuckel ist es wohl noch schlimmer.

Jedenfalls: ein künstlerisch inzestuöser Abend. Ich hasse das. Der ganze Raum riecht nach abgestandenen Egos. Wir dachten, wir kämen am Ende noch mal dran, doch der Abend zog sich hiiiiiin und und so hatten wir ganz umsonst die Darbietungen der Anderen durchlitten. (*vielleicht nochmal umformulieren)

Nee war aber nett.

Do. 06. April 21 Uhr

Separatistenlounge im Schokoladen, Berlin Mitte, ein Doppelabend: Alex Tornado und Kalter Kaffee aus Erfurt


So. Das war eines der geilsten Konzerte meines Lebens! Hat soo viel Spaß gemacht. Neben mir saß Martin mit der Snare auf dem Schoß und hat Dinge getan, daß mir ganz anders wurde.

Großartig.

Wir spielten eine Stunden lang die tollsten Alex Tornado Lieder. Danach kamen "Kalter Kaffee" aus Erfurt. Schönerweise waren die musikalische wie inhaltlich auf einer etwas anderen Reise. Ich finde das gut. Also für die Ohren ist es erfrischend. Und wir, die wir begannen, konnten uns nach dem Auftritt im Publikum vor den Autogrammjägern verstecken.

Das war sogar jemand, der wünschte sich von mir "Alles nur Chemie". Irgendwo hab ich den schon mal gesehen. Ein Mann mit Locken. Sowas ist natürlich toll!

27.März 2006, (Montag) 22 Uhr Arcanoa Liedermacher- festival,

Heute war ein toller Abend. Ich spielte so eine dreiviertel Stunde nur das Beste. Das Arcanoa war einigermaßen gut besucht und die Stimmung war klasse. Ich lernte Johnny Freedome kennen, der mir den Gig mit "Kalter Kaffee" anbot. Johnny macht selber tolle Stücke und schmeißt die Separatisten Lounge im Schokoladen. Ganz am Schluss hatten wir noch eine Jamsession bis um 2 Uhr.

23.Febraur 2006, (Donnerstag) 19 Uhr Wallywoods, Kreuzberg

Ein Solo Tornado. Ich war seltsam wieder mal autistisch unterwegs. Total verschüchtert. Das Publikum durchschnittlich 45 Jahre alt, viele Polen, feiert gleichzeitig die Finnisage von Stefan Dubowski und auch seinen Geburtstag. Ein professioneller spanischer(?) Marriachi singt bekannte Lieder. Danach komme ich. Die Leute quasseln, ich spiele. Und doch gibt es interessierte Zuhörer. Ein Theatermensch gratuliert mir zu meinen Texten. Ich hatte so manche Titel aus "Alles nur Chemie" gespielt und aus dem Publikum hörte man öfters "Oh wie Böse!". Leider waren Paul und Allen sturzbesoffen noch bevor ich begann und ich mußte einige geistlose Zwischenrufe erdulden. Außerdem legte sich hinterhofdichter Helge mit Allen an und saß danach mit versteinerter Miene vor mir. Das hat mich vielleicht beflügelt.

9.Februar.2006 (Donnerstag) 21 Uhr Wallywoods at Kaffee Burger, Torstrasse 60


Live mit Drummer Martin. Wir fanden es beide gut, hatten vielleicht eine 3/4 Stunde gespielt. Aber es tut sich schwer als Opener für die Wallywood´s Sessions. Ich suche noch immer ein Outlet.

15.Januar.2006 Sonntag, zu Gast: Reformbühne Heim und Welt, Kaffee Burger, Berlin Mitte


Was geschah? Ich sag Euch, was geschah: Ich spielte zwei Lieder. "Arbeit", mit dem Text von Michael Stein. Und "Du siehst nicht aus wie Hayworth". Vom ersten gibt es eine Aufnahme.


27.Januar.2006 Freitag, 20 Uhr, Café Lietze,

Herbartstraße 4-6 ( Berlin Charlottenburg)

als Special Guest im Vorprogramm der Gitarrenrockband "Albino"

Wie war´s? Toll war´s. Über eine Stunde gespielt. Es waren nicht so viele Leute da. Aber die Stimmung war erster Klasse. Wenn da Christen waren, haben sie sich nicht an meinen Liedern gestoßen.

Und die Gitarrenrockband Albino hat danach ordentlich Dampf gemacht.

18.Dezember.2005 Wallywoods

"Joining Fysche in an impromptu reading jam were Alex Tornado, Jason S.F. and Paradox Paul" (Wally´s Log)

14.Dezember.2005 Wallywoods

Sponatanimprovisation mit Marie-Cecil Lutta. Aufnahmen sind in Arbeit. (Nachtrag 10.5.06: Stimmt nicht.)

25. November 2005, 22 Uhr Arcanoa Kreuzberg Berlin

Zwei Bands aus Duisburg sagten ihre Konzerte im Arcanoa ab und Paul, auf dem Weg zum Superbooker, wollte Ersatz finden. Ich bot mich an. Ich dachte, ich fänd eine wütende enttäuschte Masse Fans vor, die ich vertrösten könnte. Doch da waren nur 9 Leute, die üblichen Tresenleichen. Später kamen mehr hinzu.

"My solution, after e-mailing and phoning around for an hour, was Mr Tornado. Mr Tornado's solution was to don white flares, glitter and make-up, and sing along to his own self-made hyper-pop CD backing-tracks regardless of that venue's fucking terrible sound system or the fact that the five po-faced guests sitting around refused to jump up and down, screaming and balling, and singing along as would have been perfectly apt. When the Wallywoods crew turned up later (after dinner and space-cookies at Alan's Almighty English Bookshop around the corner) he loosened his belt, let out more wind than ever and performed the campest and possibly also the silliest act yet seen at Ye Olde Macho-Stuffed Leather-Wearer's Bagpipe-Blowers Tavern." (Wallywood´s Diaries)

Paul, Marie-Cecil, Ken und ich waren vorher bei einem leckeren literarischen Festessen in einem Buchladen um die Ecke. Da gab es noch Aufhebens, weil ich behauptete, daß Deutschland das kulturphilosophische Zentrum der Welt sei. Der Buchladenbesitzer meinte, das sei England.

Nun. Um zehn im Arcanoa baute ich auf, legte die CD rein und ab ging die Post. Karaoke zu meinen eigenen Songs auf der Staubsaugerboy. Dann spielte ich eine halbe Stunde mit Gitarre, dann kamen mehr Leute und ich legte die CD wieder rein, sang nochmal vier Lieder. Ich bekam folgende Email heute als Kommentar von Ken:

"In spite of walking out on your performance i thought it was simply great. grotesquely german, but really very theatrical. i like the performance with the cd  better than the strumming. it frees you up to perform. and the selections are truly perverse. denny liked it very much, said "oh it is so horrible to hear the songs to sing in german language oo la la." and he agreed that you are truly horrible and ugly too but very sexy oo la la." (Ken Shakin)

Am Ende des Abends saß ich da mit Dichter Helge und Paradox Paul, paar Krümel Spacecake im Bauch und laberte über Kunst und Ambitionen.

"I suggested to Alex (while yet able to speak) that he only needs a decent sound system and a decent audience and he will hit superstardom before the year is out." (Wallywood´s Diaries)

Manchmal denke ich, es sollte ein Patent auf Gesprächsverläufe (-verlaufe?) geben. Damit nicht der selbe Scheiß immer und immer wieder widergekäut wird. Man verweist einfach auf eine Seite im Internet, wo dann auch der Ausgang solcher Inhalte betrachtet werden kann. Dazu müssen wir aber erst die Hirne mit dem Internet verbinden.

Ja. Was noch? Ich war insgesamt drei Stunden auf der Bühne. Ein Lied nach dem anderen. Für eingefleischte Fans wie Helge tut man alles.


10. November 2005, 22 Uhr King-Kong-Klub Berlin Mitte

Mein Freund Tilman meint, ich seh aus wie einer aus "Prescilla - Queen of the desert".

Der sensationelle erste offizielle Auftritt mit Band. Wie war er? Er war gut. Wirklich. Er war gut. Wir spielten 19 Lieder. Danach wurden 10 CDs versteigert. Fotos folgen. Soll ich mehr schreiben?

Ich zog mich bewußt vorher zurück. Der "Wann geht´s n endlich los?"-Druck ist ja nicht gut. Der Start zögerte sich hin. Das ist doof. Wenn in der Zitty 21 Uhr steht und wir erst anfangen, weil der Laden sich erst gegen 23 Uhr füllt. Es ist nicht toll, die Leute warten zu lassen. Ab jetzt konzentrieren wir uns auf die Wochenenden. So. Wie gesagt. War gut. Ich will endlich vor einer wütenden Masse spielen! Titten sehen uns so.


26.Oktober.2005, AUFTRITT mit BAND nach Nikki Sudden um 22 Uhr.

Ich hatte Paul gefragt, ob es möglich wäre und er fragte Nikki und zum Glück mußte Nikki danach in den blauen Enzian, dort weiterspielen.

Es handelte sich um einen Testauftritt mit Band vor der großen Premiere im KKK. Der Gitarrist Walter war mit von der Partie. AlexTornado war gekleidet wie ein SchlagerElvis. Der Sound war scheiße. Ich hörte meine Stimme nicht. Alles mußte sehr schnell gehen, da Paul Angst hatte, die Leute würden wegrennen. Und dann klappten die Nummern doch erstaunlich gut. Wir spielten vom Blatt ab. Ich fühlte mich durch die viele Nervosität sehr nervös. Aber es war ok. Und den Leute hat es gefallen. Es ist sehr rhytmisch. Alle und Jesus sagten, man könne den Gesang nicht verstehen. Allen antwortete ich "Ich weiß!". Trotzdem war es gut.

18. September 2005, zu Gast live 20.00 bei der Reformbühne Heim und Welt

Tag der Bundestagswahl. Viel Aufregung. Eine große Leindwand. Viel Adrenalin im Raum. Sehr voll. Ich spielte "Maginotgirl" und "Trösten". Kam ok an.

Ja.


02.September 2005, AlexTornado solo live 20.00 at Gallery Wallywoods, Berlin


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"Kommentar von Punk Scientist Peter Dennis:

“Am I early?” were Alex’s words as he walked in the door.
“You're late, it’s five past eight,” were Wally's.
It did fill up though – a few of Alex’s friends, some randoms and an over-zealous saxophone player who had to be stopped after the worst bum-note hit this year at Wally's stopped the better-off-solo star mid song. Unperturbed by that as well as the previous night’s criticism (that the Tornado ought to go to New Orleans) Alex played a long set keeping everybody entertained - at least it kept them quiet. In fact, the lack of amplification - the mixer got bust the night before - made for an intimate setting (Wally labelled the evening 'refreshingly romantic'), despite claims of verklamptness from some queer corner of the audience, who contented themselves with dancing in the open doorway..."

Ich sage nur, es war der Abend, an dem ich Martin kennenlernte. Er fands gut. Es waren ca. 15 Leute da. Das ist gut für eine kleine Gallerie im verschachtelten Chamissoplatz. Ich war irgendwie sehr komisch drauf. Es war dieses Wegwerfgefühl. Ich hatte keine Ahnung, was es den Leuten gibt. Sie sitzen da und klatschen höflich nach jedem Lied. Ich mußte einige Songs vom Blatt abspielen, die ich noch nicht so gut beherrsche. Vielleicht frage ich mich beim Singen, warum ich das eigentlich vortrage. Oder was damit erreicht werden soll. Es muß doch einen Zweck haben. Wenn man ein Lied schreibt, entsteht es aus einer Stimmung. Diese später zu reproduzieren, ist irgendwie seltsam. Deshalb wollte ich gestern nicht das Lied ´Carpe Diem´ spielen. Das ist ja sowas von depri. Aber auch das muß mal gesagt werden.

1. September 2005, Donnerstag 21.00 The Wallywood Experience(open end) The Ceili House Irish Pub, Berlin, Charlottenburg

Die Wallywood Experience ist Pauls Idee. Das Ziel ist musikalisch organisiertes Chaos.

Erstmal zum Laden. Es war sehr leer. Es waren mehr Musiker da als Publikum. Ken von den Ugly American meint, in New York wird dann sofort abgebrochen. Ich glaube Ken ist ein Musiknazi. Aber ein guter Musiknazi. Ein Nostalgiker.

Ich eröffnete unfreiwillig den Abend auf Nikki Suddens E-Gitarre mit zwei meiner alten englischen Liedern (Take me, Doom). Dann kam Nikki, spielte zwei Songs und beim dritten jointe ich in mit der Mundharmonika. Nikki schüttelte mir die Dand und sagte "You saved me". Wir haben noch zwei lange Blueslieder gespielt, dann ging er. Dann kam noch einer, der auch Blues gespielt hat. Und DANN...

trat AlexTornado mit den Ugly Americans auf. Ich hielt mich zurück und bediente die Drummachine, während Jason sang und Ken auf der 10 Euro bei Ebay ersteigerten DDR Orgel orgelte. Jason sang irgendwas von "Nikki´s not around". Das griff ich auf und sang im Background "Nikki Sudden´s not around". Die Nebelmaschine kam gut zum Einsatz. (vor 4 Leuten im Publikum excl. 5 Musiker!)

"Next, Alex Tornado, followed by a few songs from Nikki, followed by Nikki backed up with Alex's surprisingly fitting harmonica, then the Ugly Americans, (with the Tornado and whoever else decided to join them) with shouts and bangs and clangs and co2 smoke..." (Wallywood´s Diary)


19. August 2005, Alex Tornado als Warm-up für Nikki Sudden

Es scheint, alle waren sich einig, daß das ein "weird evening" war.

Ich eröffnete um 19.30 Uhr vor drei Menschen (Tonmann, Paul, Schwester und Anhang). Paul ging zwischendurch Bier und Döner holen. Er war pleite. Ich mischte meine deutschen Songs mit englischen.

Dann kam Nikki Sudden. Noch vor wenigen Wochen, wußte ich nicht, wer das ist. Er sieht irgendwie aus wie Dylan, die obligatorische Lockenmatte, irgendwelche Ringe und ein Halstuch, die sehr nasale Stimme. (ich hörte mal, die Stones hätten allesamt Platinnasenscheidewände vom vielen koksen)

Angeblich war seine Gitarre von Delta Air zerstört worden. Er hatte eine Ersatzgitarre mit frischen Saiten drauf dabei, die aber scheiße klang. So wollte er auf meiner spielen. Zuerst erzählte er mir, daß die Saiten auf meiner Guitarre falsch aufgezogen ("wrong") seien. Dabei weiß ich, daß alle anderen es falsch machen. ´Oh oh´, dachte ich mir, ist der engstirnig. Nagut. Egal.

Irgendwie waren da so an die sieben Fans und ein attraktiver Groupie, den Nikki am Ende des Abends im Schlepptau nahm. Nach etwa fünfzehn sehr schönen Songs wurde Paul ungeduldig und bat mich, irgend etwas zu tun.

Irgendwie endete das darin, daß lauter Verwirrte orgelten, beatboxten, frei sangen. Nikki machte ein bißchen mit. Selbstversunken spielte er im allgemeinen Tohuwabohu ein paar Akkorde, irgendein Lied, verlor dann aber die Lust, als sich niemand außer sein Groupie dafür interessierte. Dann verließ Nikki the building. Und wir alle jamten "Looks like we pissed him off." Er ist ja schon das siebte Mal hier oder. Irgendetwas muß ihm daran gefallen. Er ist auch garnicht pissed-off, glaube ich. Nach 30 Jahren Mucke kennt man das.

Ich glaube, die Wallywood Sessions sind eine Perle in Berlin. Es ist spannend.

"Logic was useless. Mr Tornado, after jamming with Mr Sudden through an hour of the worst jam Wally's walls have transmitted to the neighbours ('war trotdem lustig' said some stoned German twat) broke down into a puddle-shadow of his pre-concert self. Poor Suzy Cream-Cheese."

Setliste:

Der Ausflug
Balisto
Suche nach Gott
Weil meine Liebe davon nichts weiss
Mexico
Dirty wide ocean
Take me
Carbondioxide
Negativeland
Lina lina
Ich will nicht studieren
Alles nur Chemie
Im Herzen sonst ganz rein
Fam Klein
A lonely wolf in the desert of disaster


11. August 2005 "The Wallywood Experience" im Kaffee Burger

Weil ich mit dem Lied "Drogen ohne Drogen" auf der Sampler CD "The Wallywood Recordings Vol. I" vertreten bin, trat ich als einer der Künstler auf. Ich improvisierte zwei Stücke, und sang dann wieder von meinem fiktiven Opa in Stalingrad. Naja. Leute fanden das Improvisierte gut.

DANN!

Traten "The ugly Americans" mit der Farfisa-Orgel und heizten die Stimmung an. Dann betrat ich die Bühne und sang von "Love, love, love" und alle drehten durch. AlexTornado stand mit anderen Musikern auf der Bühne und es war affentittengeil!

Anschließend verlor ich mich und mein Handy.


31. Juli 2005, Gast bei der "Reformbühne Heim und Welt" Kaffee Burger

Mein zweites Mal bei der Reformbühne. Ahne war so nett, mich nochmal einzuladen. Ich kam spät. Doch das machte ich wieder gut. Ich spielte das Lied "Stalingrad", begleitet auf der Geige von mir selbst. Ich hatte erst heute mit dem Geigespielen begonnen. Und zwei neue Lieder: "Ficken gehen" (jemand rief "Hervorragend!" und "Ich lass mir nicht den Mund verbieten". Alles in allem ein sehr schöner Abend.


25.April 2005 Arcanoa, Kreuzberg

Die Bude war voll. Mehr weiß ich nicht.


18.Juni 2005, Hoffest HKB in Greifswald

Heureka! Mein Gig im "Haus der Kultur und Bildung", wo ich dareinst mal wohnte, war mein erster Auswärtsgig! Es war ein tolles Fest. Es wurde immer später und später, irgendwann fragte mich <Caro> ob ich nicht mal auftreten möchte. Ich spielte eine gute Stunde. Am Ende rief ein Girl aus der Menge "Ausziehen", was ich dann tat. So einfach ist das mit dem Applaus.


06.Juni 2005, Offene Bühne Arcanoa Kreuzberg

Ich glaube, es war sehr leer.


16.Mai 2005, Gastgeber offene Bühne Arcanoa Kreuzberg

Ich glaube, es war sehr leer.


11. Mai Soloauftritt bei "Gallery Wallywood´s"

"The second [night], for the sake of contrast but mostly my own sanity, a wholly civilised almost drug free evening in the company of Alex Tornado, a.k.a. God Himself. Thus, two recordings; as differing yet infernally linked through people and place as Ying and Yang.

He arrived like the proverbial one-man-band, kitted out with mouthorgan-brace, slung guitar, rucksack filled with gadgets including a smoke machine (another first at Wally’s); and left weakly on the arm of a pretty tiny lady who turned up at midnight to sing a song in Spanish, quite unsuccessfully due to laughing too much. On the plus side of midnight, at least, she certainly missed a hilarious and somehow unexpectedly serious show. (Mr Tornado said later it was the place what done it to him. All this damned art.) Anyway, when he stripped to the waiste, scribbled an uncommonly bad portrait on the floor with a noisy pencil (oblivious to Wally on the keyboard) and after doing a bit of Tai-chi declared himself ‘just so tired of being God’, the room, by now packed to the seams with about eight people and a lot of stage-smoke, stood agog in flabbergasted silence…

Was war das eine tolle Abwechslung zum Arcanoa. Zwar nur 3 Leute im Publikum, dafür aber gut. Es entstand dort das Lied "Drogen ohne Drogen" (Paul nannte es so). Im Rahmen einer göttlichen Eingebung machte ich mich halbnackt und malte ein Bild. Ich las auch eine seltsame Passage aus der "Egoistenbibel".

1.Mai 2005, im Kaffee Burger zu Gast bei der "Reformbühne Heim und Welt"

Verdammt! Das erste Mal auf der legendären Reformbühne. Es war ein gutes Gefühl! Ich spielte drei alte Kracher: Alles nur Chemie, Ich will nicht studieren und ´Du sollst nicht glotzen auf des anderen Brüste an seiner Frau´. Glaube ich. Es war ein heißer 1.Mai gewesen und folglich nur wenig aber gutes Publikum. Hier fühlte ich mich sehr wohl.

11.April 2005, Arcanoa, Kreuzberg

Hm. . .

März 2005.

Ost-Kneipe Namevergessen in der Greifswalder Str., Berlin

Der mieseste Auftritt meines Lebens!!! Mein Freund Luc meinte, ich hätte es autistisches an mir gehabt. Nachdem ich bei der "Chausee der Enthusiasten", einer wohlbesuchten Lesung in F-Hain mit "Ichwill nicht studieren" abräumte, lud mich der Freund von Gritt zu seiner Geburtstagsparty ein. Der Grund des Zusammentreffens war das Ablichten aller anwesenden Penisse für ein Penisquartett. Wenn also irgendwann mein Penis im Internet erscheint, dann ist das meiner. Ich sollte musikalisch - ach es war so schlimm! Je keiner mir dort zugehört wurde, desto verzweifelter kämpfte ich. Später sagte ein Grrrl "Ist doch nicht so schlimm. Ich find das interessant, wenn sich Leute zeigen." Ich glaube, meine tonabnehmerlose Gitarre konnte sich nicht durchsetzen.

15.Januar 2005, Benefizkonzert für die Flutopferhilfe in der "Mutter" (Schöneberg)

Bei diesem Auftritt gab es viel zu lernen. Ich weiß nur noch nicht, was. 3000 € kamen zusammen durch Tombola und Saufen. "Saufen für Trinkwasser" oder so hieß auch das Motto. Hier trat ich gemeinsam mit Sven auf, der auf der kleinen Bontempi-Orgel mich mit perversen Akkorden begleitete. Schaderweise gab er irgendwann auf. Die Leute waren sehr redsam. Aber es gab aufmerksame Zuhörer. Darunter die Serviererin, die mir, als ich ihr ein Kompliment wegen irgendwas machte, dieses erwiderte: "Dein Didgeridoospiel war auch ganz toll!". Ich hatte nämlich eine Didge-premiere. Ich spielte Didge und System 5 Bontempi Orgel zugleich.

Später wollten wir noch auf der "Fuch U Mitte" im KinkKongKlub in Berlin Mitte "aufräumen", aber dann mußte Sven fort irgendwen von A nach B für 5 Euro fahren und ich traute mich nicht, mich anbidern zu gehen. Doof, ne? Ja, voll!

Konzerte 2004

24.Dezember 2004, 22 Uhr Spontankonzert im KingKongKlub Berlin Mitte.

Ich wurde dringend gebeten für einen fehlenden Act einzuspringen. Noch vor der Teufelsanbetung von Coost-Lardy-Cake um Mitternacht trat ich auf.

4. November 2004, Donnerstag 21 Uhr CD-Release-Show "Staubsaugerboy" KingKongKlub Berlin Mitte

(Die Karoke Hit Sensation der neuesten Tornado Hits)

Am CD Player Gertrud. Ich auf der Bühne. Singe unter anderem das Gertrudlied. Oh Mann.

September 2004, 21 Uhr, WAF-Salon Friedrichshain

Bei mir herrschte akute Trennungsmisere. Das tat ich dem Publikum kund. Einer kommentierte: "Und wir sollen das jetzt ausbaden!"

Ich kam mit vier großen Umzugskartons voller Bühnenrequisiten an: Vorhang, Gummitierchen, Nebel, etc.

(Es gab einen Livemitschnitt, der leider verbrummt war.)


12. August 2004, King Kong Klub

Ich kann nicht mehr sagen, was der Inhalt dieses Auftritts war.

29. Juli 2004, Camp Tipsy 22 Uhr

Schreck lass nach! Das dritte Camp Tipsy in Biesenthal bei Berlin. Oh war das ein kalter Abend. Und wenige außer meiner vierköpfigen Fangemeinde fanden die schlecht ausgeschilderte und abgelegene Area X. Mäßig große Erwartung bei mir an das Camp wurden bitter enttäuscht. Es war wie der Versuch, Doom 3 auf Linux zu spielen. Ich hoffe, der Vergleich passt. Wahrscheinlich war die Enttäuschung so groß, weil ich nur für den Auftritt angereist kam und nachts wieder fort mußte. Scheisse.

26.Mai 2004, CD-Release-Show "Alles nur Chemie" im KingKongKlub

Die "Alles nur Chemie" Show. Ein Liedermacherabend mit einer Bühenshow, fulminanter als bei Pink Floyd.

Konzerte 2003 -2001

Sommer 2002, Waffengallerie, Berlin-Mitte.

Die Waffengalerie in B-Mitte war direkt hinter dem berüchtigten "Eimer".

Hier singe ich das Lied "Desperate man", das ich später verdeutschte zu "Desperado". Es geht darin um einen Banküberfall, den Jesus begeht, als er von seinem Vater noch einmal auf die Erde geschickt wird, um noch einmal die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. Jesus wird wieder verurteilt, doch auf weiteres sinnloses Leiden hat er keine Lust. Er flieht und raubt eine Bank aus.

Warm-up für das Trio: John R. Pelosi (Sax), Kevin (Bass) und Japanerin Yuko (voc)

Der Abend war veranstaltet von Coost Lardy Cake, einem Liverpooler, der im KingKongKlub mit Miss Vergnügen mittwochs die beliebte Vendetta veranstaltet.

2002 Sommer, Kontrollpunkt (unter dem Fischladen) Berlin Friedrichshain.

Warm-up für John R. Pelosi, Bassist Kevin und japanischer Sängerin Yuko.

Als Mikroständer eine Getränkehubkarre. Kein Fluchtweg. Die Decke sehr niedrig und alles ziemlich geil!


2001 kurz nach 11.September, ORT: Kathedrale, Schliemannstrasse, Prenzlauer Berg, Berlin

Mein erster musikalischer Soloauftritt überhaupt! (Vorher war ich ja bei Shades to Fumble) Ich war der "Warm-up" für die Vorband der "The Holowmen", "The Kicking Jets". Ich sang so an die fünf bis sieben Lieder. Das waren:

Der alte Magnet

Unter der Erde

Herr Sony und Herr Nokia

Dirty Wide Ocean

An die anderen kann ich mich nicht erinnern. Der Abend war nett. Bei mir war es noch recht leer. Dazu ist der Warm-up wohl da.

live
Setliste 10.11.05 KKK

Balisto,
Nasenlied
Gertrud,
Lina Lina Lina
Mund verbieten
Der Ausflug
Eine Rose
Robert Robert Robert
Die Story von Mutter und Vater
In fünf Jahren
Ich hab das Babyphon versilbert
Ficken zu gehen
Du schiebst mich ab
Schönheit bleibt doch Schönheit
Mit Dir
wdh. Robert Robert Robert


tornado
alex
Konzerte/Fotos